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Der Umschwung am Stahlmarkt hätte in den vergangenen zwölf Monaten kaum dramatischer ausfallen können: Innerhalb kürzester Zeit verwandelte sich das Szenario von einem Verkäufer- in einen Käufermarkt. Seit dem Frühsommer ist nach langer Talfahrt bei den Preisen eine gewisse Bodenbildung zu beobachten. Die Stahlerzeuger versuchen seit Mitte des Jahres sogar wieder, erste Preiserhöhungen durchzusetzen. Die jüngsten Konjunkturdaten für Deutschland deuten auf eine allmähliche Besserung der Lage hin. Die alles
beherrschende Frage aber lautet: Sind diese positiven Tendenzen tatsächlich nachhaltig? Handelt es sich bei der momentan zu beobachtenden Erhöhung der deutschen Stahlproduktion nicht um eine „Scheinblüte", weil lediglich Lagerbestände bei den Verbrauchern aufgefüllt werden müssen? Sieht der tatsächliche Auftragseingang bei vielen Stahl verarbeitenden Betrieben heute deutlich besser aus als noch im Frühjahr? Welche aktuellen Entwicklungen gibt es am Markt für Vormaterialien? Welche Rolle bei der künftigen
Preisentwicklung spielen die weltweiten Überkapazitäten im Stahlsektor? Kann die „Lokomotive China" den Rest der Welt aus der Wirtschaftskrise ziehen. Und wie kann sich der Stahleinkauf am besten für den Aufschwung positionieren?
Tag 1 der Konferenz steht am Vormittag im Zeichen der Analyse der aktuellen Situation und des Ausblicks auf die künftige Entwicklung aus Sicht von Herstellern, Handel und Verarbeitern sowie Experten-Einschätzungen zu aktuellen Tendenzen am Markt für Vormaterialien.
Am Nachmittag thematisieren die Referenten die Lage am Edelstahlmarkt und diskutieren die Situation der Stahllogistik in Deutschland. Experten geben wertvolle Tipps für das Risikomanagement in Stahleinkauf. Den Schlusspunkt bildet der Vortrag von Prof. Dr. Friedhelm Schlösser, dem Einkaufsleiter der Remscheider Vaillant Group, zum Thema: „Neue Wege in der Beschaffung: Den Stahleinkauf für den Aufschwung positionieren".
Am zweiten Tag befasst sich das Praxisforum mit dem Thema „Beschaffungs- und Finanzierungsstrategien für die Stahl verarbeitende Industrie". Ein Schwerpunkt des Vormittags ist das Thema „Vom Verkäufer- zum Einkäufermarkt: Stahlbeschaffung 2010". Weitere Vorträge beschäftigen sich mit Finanzierungsstrategien und Bonitätsanalysen in der Wertschöpfungskette. Am Nachmittag stehen unternehmenspraktische Themen im Vordergrund, so unter anderem Strategien der Stahlbeschaffung im Maschinen- und Anlagenbau,
zur Beschaffung im Ausland und zur rechtlichen Absicherung bei der Beschaffung im Ausland.
- Dr. Michael Munsch, Vorstand der Creditreform Rating AG
- Gregor Golland, Leiter Einkauf Rohstoffe, RWE Service GmbH, Köln
- Dr. Ing. Jens Kuschke, Category Manager Procurement, Brückner Maschinenbau, Osnabrück
- Heinz H. Pariser, Geschäftsführer, HH Pariser Alloy Metals & Steel Market Reserach, Xanten
- Dr. Andreas Möhlenkamp, Hauptgeschäftsführer, Wirtschaftsverband der Stahl verarbeitenden Industrie WSM, Düsseldorf
- Geschäftsführer und Mitglieder der Geschäftsleitung sowie
- Bereichs- und Abteilungsleiter aus den Bereichen
- Produktion/Fertigung
- Beschaffung/Einkauf
- Vertrieb und Handel
- Finanzen
- Stahl erzeugende, verarbeitende und verbrauchende
- Industrie. Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen
- sowie Handel, Zulieferer und Dienstleister
Das Konferenzprogramm und ein Anmeldeformular finden Sie hier.
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